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Exkursion des ORG Graz-Eggenberg zur Gedenkstätte Auschwitz


Auschwitz – Synonym für den Holocaust, für Massenmord – der Ort des „Bösen“.

Bereits mehrmals führten Exkursionen in den letzten Jahren Schülerinnen und Schüler unseres ORG zum ehemals größten Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reiches, heute eine Gedenkstätte, die von mehr als zwei Millionen Menschen im Jahr besucht wird.


Nicht nur aktuelle Schülerinnen und Schüler der siebenten Klassen, sondern auch sieben Absolventinnen und Absolventen des Maturajahrganges 2020 waren Teilnehmende an dieser dreitägigen Exkursion.

Die Gedenkstätte: berührend, bewegend, aufwühlend, erschreckend, erschütternd, schockierend. Unseren Schülerinnen und Schülern waren die Emotionen während der englischsprachigen Führung in zwei Gruppen durch das Stammlager Auschwitz und das Nebenlager Birkenau anzusehen.



„Ist der Mensch gut?“ – Eine bohrende und schwer zu beantwortende Frage, vor allem dann, wenn sie einem auf dem Weg vom Stammlager Auschwitz in das Nebenlager Birkenau gestellt wird. Menschliches Haar, das zu Stoffballen verarbeitet worden war, tausende Koffer, Schuhe, Brillenfassungen im Gedächtnis und das Gleis, auf dem Millionen Menschen zur Selektionsrampe gekarrt worden waren, vor Augen.

Nach kurzem Zögern ein überzeugtes „Ja“. Während die Bösartigkeit Normalität war, konnte die Hoffnung auf den Sieg der Menschlichkeit nicht vernichtet werden:

P. Maximilian Kolbe bat den Kommandanten des KZ , den Platz für Franciszek Gajowniczek, der zur Ermordung „aussortiert“ worden war, übernehmen zu dürfen.


Seine Tat zeugt von Widerstand und eben der unzerstörbaren Hoffnung, dass dieses Vernichtungswerk der Nationalsozialisten und ihre Herrschaft in erwartbarer Zeit zu Ende sein würden. Kolbe starb, damit ein anderer leben konnte. Gajowniczek lebte bis 1995.


Karl G. Haidacher und Herbert M. Peklar


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