„Loslassen und Neuwerden“ – Ein Rückblick auf den Besinnungstag
- 30. März
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Was tragen wir eigentlich alles mit uns herum? Mit dieser Frage starteten am 18. März 2026 zehn Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen und der Verwaltung in einen besonderen vorösterlichen Tag in Vöcklabruck.
Schon die Vorstellrunde machte deutlich: Kleidung ist mehr als nur Stoff. Sie ist oft Symbol für Rollen, Erwartungen oder liebgewordene Gewohnheiten. Doch was passiert, wenn diese „Kleider“ zu eng werden? Inspiriert durch die radikale Entscheidung des heiligen Franziskus, der seinem Vater die Kleider zurückgab, um ganz frei für Gott zu sein, gingen wir auf Spurensuche im eigenen Leben: Welche Lebens- und Denkweisen passen nicht mehr zu mir? Was muss ich ablegen, um Neues empfangen zu können?
Besonders „greifbar“ wurde das Thema am Nachmittag: Symbolisch zerrissen, beschrifteten und verbrannten wir alte Stoffteile. In der Feuerschale im Klostergarten wurde die Asche zum Sinnbild für Reinigung und zum Nährboden für Neues. Auf das bewusste Loslassen folgte das kreative Neugestalten. Mit Stoff, Nadel und Faden entstanden Symbole für das, was uns stärkt und lebendig macht.
Dieser Tag hat gezeigt, wie gut es tut, gemeinsam innezuhalten, sich über die Grenzen der eigenen Einrichtung hinweg auszutauschen und gestärkt in den Dienst zurückzukehren. Ein herzliches Dankeschön gilt Sr. Teresa Hametner (Franziskanerin von Vöcklabruck) für die gemeinsame Gestaltung sowie dem VfFB, der diesen Tag ermöglicht hat.
Sr. Vera Ronai (Bildnachweis)
Referentin Pastoral und franziskanische Prägung









